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Kameraüberwachung aufgeschoben

Vorerst werden rund um den Gossauer Bahnhof keine Überwachungskameras aufgeschaltet. Der Stadtrat will abwarten, wie sich die geplante Aufstockung der Stadtpolizei auf die Sicherheitslage auswirkt.

Einbrüche und Sachbeschädigungen im Freibad haben den Stadtrat veranlasst, eine Kamera-Überwachung für das Bahnhof-Gebiet prüfen zu lassen. Diesen Auftrag hat der Leiter des Amtes für Sicherheit mit Vertretern von SBB und Stadt sowie einem externen Spezialisten erfüllt. Es zeigt sich, dass eine Kameraüberwachung nördlich und südlich des Bahnhofs Investitionen von rund 700'000 Franken und jährliche Betriebskosten von über 100'000 Franken auslösen würde. In Zeiten knapper Budgets erscheint dem Stadtrat dieser Betrag zu hoch.
Vorerst versucht er auf anderen Wegen, das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu steigern. Er will im Frühjahr 2011 den Bestand der Stadtpolizei von heute 1.5 auf 3 Stellen verdoppeln. Denn punktueller Handlungsbedarf besteht. Selbst wenn zwischenzeitlich die Befragung der Zu- und Wegzüger ergeben hat, dass Gossau bezüglich Sauberkeit und Sicherheit insgesamt gut wahrgenommen wird. Sollte später eine Kameraüberwachung unumgänglich werden, liegen die planerischen Grundlagen dafür vor.

Datum der Neuigkeit 5. Juli 2010
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